VORSTAND

Marek Much (Vorsitzender)

Jahrgang 1978, juristischer Referent im Rechtsamt des Bezirks Mitte. Seit 1998 Wahlkampf für die SPD, seit 2007 offiziell Mitglied der SPD Bellevue.

Warum ich eingetreten bin

  • Die SPD ist die einzige Partei, die ein ausgewogenes Verhältnis von Gerechtigkeit, Solidarität und Freiheit hat und schon immer über den Tellerrand der Bundesrepublik hinaus für eine gerechtere Gesellschaft europa- und weltweit gekämpft hat. Hierfür ist sie auch bereit, Härten einzugehen und den Menschen reinen Wein einzuschenken. Die SPD war es immer wieder, die gesellschaftlichen Aufbruch ermöglicht hat.

Warum ich immer noch dabei bin

  • Die SPD Bellevue, die SPD Mitte und die SPD Berlin sind lebendige Organisationen, in denen man durch konkretes Handeln Politik mitgestalten kann und gleichzeitig Spaß an der politischen Arbeit hat.
  • Die SPD tritt gegen Diskriminierungen aller Art ein, ohne dabei die gesamte Gesellschaft aus den Augen zu verlieren.

Was ich mir von der SPD wünsche

  • Wie in ihrer Geschichte weiterhin standhaft zu sein – auch wenn man damit nicht populär ist und sogar ins eigene Verderben läuft (vgl. Ermächtigungsgesetz!)
  • Weiterhin gesellschaftlicher Motor der Erneuerung zu sein und v.a. weiterhin junge Menschen für Politik zu begeistern, um so unsere wertvolle Demokratie lebendig zu halten.
  • Immer für ein vereintes und solidarisches Europa zu kämpfen!

Sarah Khan-Heiser (stellv. Vorsitzende)

Jahrgang 1971, Autorin von Romanen und Reportagen

Warum ich eingetreten bin

Weil die deutsche Sozialdemokratie bewahrt und entwickelt werden muss – gerade von denjenigen, die ihr am meisten verdanken – Frauen, Migranten, Arbeiterkinder, Gastarbeiterkinder, Hochgelesene. Ich bin die Tochter einer evangelischen Pastorentochter und eines pakistanischen Einwanderers und wuchs in den 70er Jahren in Hamburg auf. Ohne die Reformpolitik der SPD hätte es die positive sozialen Dynamik, die wir damals erlebt haben, und durch die wir zu höherer Bildung und Wohlstand kamen, nicht erlebt.

Was ich mir von der SPD wünsche

  • Die SPD muss konsequenter und sichtbarer der Wohnraumnot entgegentreten und für unsere Großstädte als „Lebensraum für alle“ kämpfen.
  • Die SPD sollte weg kommen von ihrer Autofixierung und sich mehr für technische und infrastrukturelle Innovationen interessiert. Auch sollte sie das Fahrrad als Fortbewegunsgmittel wirklich ernst nehmen.Da hapert es noch.

Anika Schwalbe (stellv. Vorsitzende)

Jahrgang 1982, Journalistin, Pressesprecherin der Agentur für Erneuerbare Energien, Beisitzerin und Ersatzdeligierte ASF Berlin Mitte, AFB Bildung

Warum ich eingetreten bin

Politik hat mich schon sehr lang interessiert – jahrelang vor allem aus der Perspektive der Journalistin und Pressesprecherin. Mit der beruflichen Weiterentwicklung und neuen privaten Erfahrungen kam 2018 für mich der Moment, selbst aktiv zu werden. Die SPD lag mir immer am Herzen. Doch als es darum ging, wo ich mich selbst aktiv am ehesten sah, überzeugte sie mich letztlich – insbesondere vor dem Hintergrund ihrer Bedeutung für die Geschichte unseres Landes. Die SPD ist seit ihrer Gründung die Stütze der Demokratie gewesen und ich wollte helfen, die Stütze zu restaurieren – zu einer Zeit, als viele sie lieber verlassen haben.

Was ich für und mit der SPD erreichen möchte

Soziale Gerechtigkeit, Bildung und Nachhaltigkeit sind mir besonders wichtig.

Wir müssen die Menschen wieder Empowern, aber nicht mit Hartz IV, sondern mit einer an die tatsächlichen Lebensbedürfnisse angepassten Hilfe – möglicher Weise in Form eines Grundeinkommens.

Wir müssen für mehr Gleichberechtigung kämpfen, nicht gegeneinander, sondern miteinander. Es geht um den Konsens, dass die Menschen gleich viel wert sind – unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Sprache, ihres Geschlechts, ihrer Orientierung.

Der barrierefreie Zugang zu Bildung und die Digitalisierung in allen Lebensbereichen werden immer wichtiger – für die politische Arbeit, für den Alltag der Menschen und für unsere Kinder. Corona hat gezeigt, wo die Lücken sind, die zu lang schön geredet wurden und die wir schließen müssen.

Ein  klares Bekenntnis zum Klimaschutz und ökologischer Nachhaltigkeit im Sinne eines Green New Deals in Berlin, Deutschland und der EU. Es geht um ein Umdenken in allen Lebensbereichen – ein Umdenken, das nicht soziale Gerechtigkeit gegen Klimaschutz ausspielt.

Die SPD hat auch in den vergangenen acht Jahren viele gute Dinge vorangebracht, doch sie schafft es nicht, dies auch zu kommunizieren. Hier und im Impulsgeben in Sachen Klimaschutz, Bildung und Digitalisierung sehe ich meinen Beitrag für meine Partei und unsere Gesellschaft

Fabian von Xylander (stellv. Vorsitzender)

Jahrgang 1960, Wissenschaftlicher Mitarbeiter/Büroleiter Büro Michael Schrodi, MdB,Dt. Bundestag, Berlin, SPD-Mitglied seit 1980

Was ich mir von der SPD wünsche:

  • die (wieder) Themen setzt, statt hinterherzuhinken,
  • die sich als die große linke soziale und ökologische Volkspartei begreift, statt in internem Klein-klein und Koalitionsarithmetik mit Rot-Rot-Grün oder der „Großen“ Koalition zu verharren,
  • die mutig für Ideen kämpft, auch wenn sie nicht von Anfang an von allen geteilt werden, statt vor allem zu verwalten und/oder auf Umfragen zu schielen,
  • die offensiv für soziale Gerechtigkeit, Rechtsstaatlichkeit, Frieden, Umwelt, Europa und Weltof-fenheit steht und nicht dem vermeintlichen Zeitgeist hinterherläuft,
  • die im Kiez und in ganz Berlin als die Kiez- und Berlin-Partei wahrgenommen wird,
  • die sich lokal für die Belange und Sorgen der Bevölkerung einsetzt, die aber Berlin zudem als Ganzes, als Haupt- und Weltstadt begreift,
  • die im Bund von der Berliner SPD maßgeblich angeschoben und unterstützt wird.

Kassierer: Norbert Blamberg

 

Schriftführerin: Waltraud Luschny

Journalistin, seit 2014 SPD-Mitglied und aktiv in meiner Abteilung

Warum ich eingetreten bin

  • Weil ich es wichtig fand, in Zeiten, in denen sich immer mehr Menschen von der Politik abwenden, deutlich Farbe zu bekennen
  • Weil die SPD für mich die einzige wirkliche Volkspartei ist, denn sie hat den Zusammenhalt der gesamten Gesellschaft im Blick
  • Weil die Orientierung an den Grundwerten der SPD – Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität – für mich der Schlüssel zu gutem Regieren ist

 Warum ich noch dabei bin

  • Weil ich die SPD als offene, diskussionsfreudige und solidarische Partei erlebe
  • Weil wir in Berlin die Kiez-Politik genauso wichtig nehmen wie Europa und Internationales
  • Weil unsere Abteilung Bellevue der beste Platz für politisches Engagement in Moabit ist

Wofür ich mich in der Berliner SPD einsetze

  • Für den Erhalt unseres lebendigen Kiezes, in dem Platz für Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten ist
  • Dafür, dass möglichst viele Menschen sich für Politik begeistern lassen und für die Ziele unserer Partei
  • Dafür, dass wir auf allen politischen Ebenen für ein starkes demokratisches Europa kämpfen
 

 

Beisitzer*innen

  • Hermann Kläs, Daniel Krahl, Sonja Kreitmair, Joana Latorre, Gudrun Maaß, Christian Oestmann, Manuel Rojas, Urs Schulte, Sabine Smentek

Uli Bieler

Uli Bieler, 72 Jahre alt, seit 8 Jahren im Ruhestand und seit sechs Jahren unser Seniorenbeauftragter der Abteilung Bellevue, außerdem beim Weißen Ring, der Stadtteilvertretung Turmstraße und bei „Moabit hilft“ aktiv; er empfiehlt jedem die Teilnahme am monatlichen SPD-Seniorentreffen von Berlin-Mitte (findet im Wedding statt, Mitfahrgelegenheit besteht beimihm) mit interessanten Referent*innen über aktuelle politische Themen.

Sonja Kreitmair

Sonja Kreitmaier. Seit Dezember 2016 gehöre ich der Bezirksverordnetenversammlung  (BVV) Berlin-Mitte an, und seit Mai letzten Jahres bin ich Stellvertretende Vorsteherin. Als Vertreterin der SPD aus Moabit kümmere ich mich um alle Fragen und Probleme, die Moabit betreffen. Ich gehöre vier Ausschüssen an – dem Ältestenrat, dem Haushaltsausschuss, dem Stadtentwicklungsausschuss und dem Ausschuss für Umwelt, Natur, Verkehr und Grünanlagen. In diesem Rahmen kümmere ich mich vor allem darum, dass die Verwaltung funktioniert und Schulen, Kindergärten, Sportanlagen, Straßen und Plätze sowie Grünanlagen in Ordnung sind oder neu gebaut bzw. instand gesetzt werden. Es ist mir besonders wichtig, dass das Grün in unserer Stadt gepflegt wird, und vor allem auch Kinder und Jugendliche schöne Anlagen vorfinden, in denen sie sich erholen und sich bewegen können. Und ich trete dafür ein, dass auch auf lokaler Ebene alles dafür getan wird, damit die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen auch für nachfolgende Generationen erhalten bleiben und geschont werden. Klimaschutz und die nachhaltige Entwicklung von Stadtquartieren sind mir deshalb wichtig.

Vor über 40 Jahren bin ich in die SPD eingetreten. “Mehr Demokratie wagen” – dieses Motiv Willy Brandts war Anlass für mich, in die SPD einzutreten. Auch heute müssen wir für unsere Demokratie kämpfen, auch und gerade, weil rechtspopulistische Parteien Aufwind verspüren und sich scheinheilig als Anwälte der Bürger*innen gerieren. Wir müssen auch auf lokaler Ebene deutlich machen, dass einfache Rezepte meist wenig tauglich sind und es vielmehr darauf ankommt, alle Meinungen zu hören und einen angemessenen Ausgleich zu finden. Ich bemühe mich, auf vielen Veranstaltungen im Kiez anwesend und ansprechbar zu sein, und ich suche das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern in Mitte. Bitte sprechen Sie mich an oder schicken Sie mir eine Mail mit Fragen oder Anregungen (sonja.kreitmair@spd-fraktion-mitte.de). Meckern über Missstände hilft alleine nicht, man muss Probleme anpacken. Dies will ich nach Möglichkeit gerne tun!

Sabine Smentek

Sabine Smentek: Wer ich bin: Diplom-Kauffrau, Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik (=IKT) bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Berlin seit 1984 SPD-Mitglied, zunächst in Berlin Kreuzberg (kommunal, Bezirk und Landesebene), seit 2011 Mitglied der Abteilung Bellevue Warum ich eingetreten bin: Ich wollte die Gesellschaft, in der wir leben, aktiv mitgestalten – und meine Vision von einer Gesellschaft wird durch die SPD-Programmatik am besten beschrieben. Ich kannte sehr nette SPD-Mitglieder  Ich wollte „Flagge“ zeigen, wofür ich politisch stehe Was ich mir von der SPD wünsche: Offene, auch gerne kontroverse Diskussionen, transparente Entscheidungen innerhalb der Partei Aktives Eintreten für ein demokratisches und tolerantes Europa Zeigen, dass „gutes Regieren“ gleichzeitig mit „Erneuerung der Partei“ funktionieren kann

Revisoren

Volker Erbe Michael Gädeke Rolf Schmachtenberg