Frauen sind kein Freiwild: Abteilung Bellevue beim Slutwalk

Manchmal entfacht ein kleiner daher gesagter Satz eine ganze Revolution. Dieser Satz: “Frauen sollten vermeiden, sich als Schlampen zu kleiden um nicht zu Opfern zu werden” entfachte in Toronto eine spontane Manifestation von Frauen. “Wir haben genug” war die einhellige Meinung und sie hat sich wie ein Lauffeuer verbreitet. Seit dem ersten “Marsch der Schlampen” am 3. April 2011 durch Toronto, hat sich das Slutwalk Phänomen immer weiter ausgebreitet, erst in Kanada und den USA dann in der ganzen Welt. Frauen skandieren den Schlachtruf der Feministinnen aus den siebziger Jahren: „Yes means yes, and No means No”. Sie tragen mit Stolz das Wort “Schlampe” auf der Brust. Auf Schildern steht: “Ob du es glaubst oder nicht: Mein kurzer Rock hat nichts mit dir zu tun.”

Joana Latorre (3. v. li.), ASF-Vorsitzende Berlin-Mitte und im Vorstand der Abteilung Bellevue, führte den Zug am Samstag, den 13. August, quer durch Berlin mit an.

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letzte Änderung am: 16.08.2011 von Florian Boenigk | Kategorie(n): Kiezpolitik, SPD Berlin, SPD Berlin Mitte

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